Woher unser Kopi Luwak stammt

Indonesien zählt über siebzehntausend Inseln und vier bedeutende Terroirs für Katzenkaffee. Jedes ergibt eine andere Tasse.

Ein vulkanischer Archipel

Indonesien produziert seit dem späten 17. Jahrhundert Kaffee, als die Niederländische Ostindien-Kompanie die ersten Sträucher auf Java pflanzte. Vulkanische Böden, Höhenlage und reichliche Niederschläge schaffen seltene Bedingungen: dichter, erdiger Kaffee mit tiefer Säure, weit entfernt von südamerikanischen Profilen.

Der Fleckenmusang lebt in denselben Zonen, am Übergang zwischen Wald und Plantage. Diese Nachbarschaft — und nicht eine Haltung — bringt echten Kopi Luwak hervor.

Die vier Terroirs

Je nach Verfügbarkeit stammen unsere Chargen aus einer dieser Regionen. Die Herkunft steht immer auf dem Blatt, das Ihrer Bestellung beiliegt.

Sumatra — Gayo und Mandheling

Auf 1100 bis 1600 Metern im Norden der Insel. Das markanteste Profil: sehr schwerer Körper, Noten von feuchter Erde, Zedernholz und bitterem Kakao, nahezu keine Säure. Bei Kennern die gefragteste Herkunft.

Java — Ijen und Preanger

Die historischen Plantagen der Kolonialzeit an den Vulkanhängen im Osten der Insel. Klareres, ausgewogeneres Profil mit gerösteter Haselnuss und milden Gewürzen, kürzerer Abgang als Sumatra.

Bali — Kintamani

Am Fuss des Batur, im traditionellen Mischanbau subak abian zusammen mit Zitrusfrüchten. Der Kaffee erhält eine Zitrusspitze, die das Ganze auflockert. Zugängliches Profil, bei der ersten Verkostung meist das beliebteste.

Sulawesi — Toraja

Abgelegenes Hochland im Zentrum der Insel. Voller Körper, samtige Textur, Noten von dunklem Karamell und Gewürzen. Die Mengen sind die kleinsten der vier Herkünfte.

Technische Eckdaten

Art
Coffea arabica (Sorten Typica, Ateng, Lini S)
Höhenlage
900 bis 1600 m je nach Herkunft
Erntezeit
Mai bis September je nach Region
Aufbereitung
Nassaufbereitung, danach Sonnentrocknung auf Trockenbetten
Dokumentation
Herkunft, Sammler und Erntejahr liegen jeder Charge bei

Zur Rückverfolgbarkeit

Eine Herkunft ohne Beleg ist nur eine Behauptung. Wir verlangen von jedem Lieferanten das Sammelgebiet, den Namen des Sammlers oder der Kooperative, das Erntejahr und die Sammelart. Diese Angaben begleiten jede in der Schweiz verkaufte Charge.

Kann ein Lieferant sie nicht liefern, kaufen wir nicht. Wie wir prüfen.